Beil mit Lederschutz „Bär“ – Gebrauchsfähig

Beil mit Lederschutz „Bär“. Gewicht: 1000 g; Stiellänge: 35 cm; Klingenbreite: 12 cm
Griff: Lederband handpunziert, gefärbt, celtischer Knoten
Stielende: Zierniete „Runen“
Klinge: Die Klinge wurde aufwendig geätzt, Motiv: Bär, Bärentatze
Klingenschutz: echtes Rindsleder, punziert, gefärbt, genäht
Das Beil wurde mit Leinöl bearbeitet für einen langen Halt.
Holzart: Esche
Handarbeit

 
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Beil mit Lederschutz Bär
 

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Beile in der Geschichte

Beile gehören zu den ältesten Werkzeugen der Menschen. Sie sind als eine Weiterentwicklung des Faustkeils anzusehen. Feuersteinbeile gehören neben der Keramik zu den wichtigen Leitformen des nordischen Neolithikums. Die Formen werden im Wesentlichen durch die Form des Beilkörpers, die Gestaltung des Nackens und die Art des Schliffs unterschieden. Die Geräte sind in spitz-, dünn- und dicknackige Geräte gegliedert, die den verschiedenen zeitlichen Stufen des Früh- bis Mittelneolithikums zugeordnet werden.

Die dünnackigen Flintbeile stellen eine der Leitformen innerhalb der nordischen Trichterbecherkultur dar. Die Gerätegruppe wurde in den letzten 50 Jahren umfassend untersucht. Mit Hilfe einer statistischen Analyse von knapp 2000 Geräten aus dem nördlichen Schleswig-Holstein konnten neue Erkenntnisse gewonnen werden. Im Zentrum des Interesses standen dabei die Vergleiche der Längen- und Dickenmaße unterschiedlich bearbeiteter Geräte. Die Untersuchungen erweitern die Kenntnisse zum täglichen Gebrauch der Beile.
 


 
Bilder „Beil mit Lederschutz Bär“ © Ayon`s Welt
 

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